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Zum Ende der Seite springen [Deutschland] Lindman - Niedersachsen
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minae   Zeige minae auf Karte minae ist männlich


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Als ich 1986 mit der Arbeit am Niedersachsenkatalog begann, habe ich nie damit gerecht, dass es bis zum vorläufigen Abschluß 35 Jahre dauern würde, aber nun ist die 2. Auflage fertig!
In zwei Bänden DIN A4 umfasst das Werk insgesamt 960 Seiten mit mehr als 1000 überwiegend farbigen Abbildungen.
Vermutlich wird auch dieser Katalog reichlich Fehler und Lücken aufweisen, deswegen sind wir dankbar für jeden Hinweis und jeden Nachtrag.

Der Katalog kostet bei 1550g Gewicht € 150,-.
Interessenten bestellen ihn bitte per PN.

Der Versand innerhalb Deutschlands ist inklusive.

Dateianhänge:
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Wenn man die Wahl hat zwischen Kaviar und Champagner, pflegt man sich meistens für beides zu entscheiden.
Theodor Fontane
24.04.2021 19:34 minae ist offline E-Mail an minae senden Homepage von minae Beiträge von minae suchen Nehmen Sie minae in Ihre Freundesliste auf
str42   Zeige str42 auf Karte str42 ist männlich
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Ich habe mein Exemplar bereits erhalten und komme in den nächsten Tagen hoffentlich dazu, in den Katalogen einige meiner Scheine nachzuschlagen.

Ansonsten gibt es beim Durchblättern die übliche Lindman'sche Variantenvielfalt bei den einzelnen Scheine. Allein Braunschweig zieht sich über 34 Seiten mit 38 Katalognummern, da werd' ich noch ein paar Jahre brauchen jeweils auch nur einen Schein pro Ausgabestelle zu bekommen. cool

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No good deed ever goes unpunished. (285th Ferengi Rule of Acquisition)
24.04.2021 21:36 str42 ist offline E-Mail an str42 senden Beiträge von str42 suchen Nehmen Sie str42 in Ihre Freundesliste auf
s.oli   Zeige s.oli auf Karte s.oli ist männlich


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RE: [Deutschland] Lindman - Niedersachsen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein Hallo und guten Abend an alle Papiergeldsammler insbesondere an die Notgeldjunkies


Gestern habe ich den neuen Länderkatalog „Geldscheine in Niedersachsen 1813-2002“, Autor Kai Lindman, vom kolme k - Verlag abgeholt und möchte euch hier meinen ersten Eindruck weitergeben.
Eines gleich vorweg, Papiergeldkataloge kann er richtig gut machen,…der alte Rauschebart.
Aber die Erkenntnis ist nicht unbedingt neu, denn das hat er ja auch schon mehrmals bewiesen.

Doch zum Inhalt :
Nach einem Vorwort an die Sammler des „ollen Papiers“, wie er schreibt, gibt der Verfasser auf den nachfolgenden Seiten „Hinweise für die Arbeit mit dem Katalog“.
So kann auch derjenige Sammler, der sich mit den Katalogen des Verlages nicht auskennt, schnell nachvollziehen wie das Gedruckte zu verstehen ist.
Danach geht es auch schon los mit dem eigentlichem Katalogteil, beginnend mit dem „Papiergeld auf niedersächsischem Gebiet vor 1876“ auf den Seiten 7-16, gefolgt vom „Papiergeld auf dem Gebiet des heutigen Niedersachse nach 1875“ Seite 17-919 incl. der Ausgaben ohne Ortsbezeichnung (S.917-919).
Im Anhang dann, ab Seite 920 separiert, das „Briefmarkengeld“ und die „Kapselmarken“, die den Katalog auf Seite 940 beenden.

Für die Regionalsammler, die sich nicht an das gesamte Niedersachsen wagen, ist nach dem jeweiligen Ortsnamen die historische Ländereinteilung festgestellt. Für den „modernen“, also eher jüngeren Notgeldsammler kondensiert sich hier ein kleiner Wermutstropfen, da der Verfasser in diesem Werk auf das sonst im Anhang zu findende Ortsverzeichnis (Ausgabeort, heutiger Name, heutige Zuordnung zu Orten, administrativer Status und Zuordnung zum Landkreis) verzichtet hat.
Andererseits sollten dem heute doch mobilen jungen Naturfreund die umliegenden heimatlichen Nester weitgehend bekannt sein. So können aufgrund der Seitenersparnis einige Bäumchen im Wald verbleiben.
Faszinierend ist wiederum die Fülle der, natürlich in Farbe, abgebildeten Raritäten einschließlich deren Varianten. Dass es dazu viele Jahre oder gar Jahrzehnte benötigte, um sie den Sammlern buchstäblich vor Augen zu führen, dürfte verständlich sein.
Man hatte schon immer eine leise Ahnung was da kommen könnte, denn mit den bereits publizierten kleinen und dünnen Teilkatalogen gab es ja immer einen Blick durchs Schlüsselloch. Nun in seiner Gesamtheit ist es schon eine Freude durch die fast 1000 Seiten zu blättern.

Die Preisgestaltung im Katalog fällt nicht aus dem Rahmen, das passt schon, wie man sagt und spiegelt in erster Linie die Seltenheit der Stücke zueinander wider.
Als Orientierung zum Markt ist es, wie schon oft hier im Forum debattiert, ab 100 EUR dann eher die Gewichtung der Liebhaberei zur eigenen Sammlung, also was ist es mir persönlich wert das begehrte aber fehlende Stück in den eigenen Händen zu halten. Begehren zwei dasselbe Stück kann es auch schon mal sehr teuer werden.

Gut...bleibt noch der äußere Eindruck. Die niedersächsische Notgeldenzyklopädie liegt mir als Softcoverversion vor, nach der Durchsicht hat man in Summe ganze 3 kg bewegt.
Sehr gelungen erscheint mir die mattierte Oberfläche des Einbandes, das vermittelt eine sehr angenehme Haptik, fühlt sich weich an und hat nicht dieses Plastiktütengefühl der Hochglanzoberflächen.
Nur der zart beseitete Ästhet könnte noch mimosenhaft monieren, dass beim Nebeneinanderliegen der beiden geschlossenen Bände, ihm die Iris zuckt, da das Layout etwas unterschiedlich ausgefallen ist. Das aber tut dem Werk nicht weh, es wird ohnehin kaum jemand bemerken.

Plädoyer :
Dem Autor kann man, wie erwartet hochwertige Arbeit bescheinigen. Man ist wie üblich mehr als zufriedengestellt ob der Fülle an Informationen.
Da setzt sich immer mehr der Slogan durch : "Kataloge von Lindman, die nimmt man“.
Oder besser : "Weil man hier richtig angeregt, ist das Geld gut angelegt". ;-))
Es ist davon auszugehen, dass auch dieser Katalog zum Zitierwerk der Sammlerschaft wird.
Im Zusammenhang mit dem bisherigem Lindmanschen Gesamtwerk kann man sagen, dass die damals einmalige Arbeit von Dr. Keller und seinem Team nunmehr überholt und abgelöst ist.
Die gesammelten Werke Lindman's, da sind auch die vielen kleinen aber sehr wichtigen Publikationen der Nebengebiete zu erwähnen, über die wir Sammler sonst nie die damit dargestellten Zusammenhänge und Hintergründe erfahren hätten (auch die Broschüren Papiergeld von Sammlern für Sammler), stellen schon ein wissenschaftliches Arbeiten über einen längeren Zeitraum dar.

Haben wir da einen neuen Papiergeldpapst?
Nun ja, die Promotion honoris causa wird ihm wohl keiner geben, aber ich lasse heute mal für den oben erwähnten Rauschebart weißen Rauch aus meinem Kamin steigen.

Alles gute noch...
mit besten Sammlergrüßen und habt ein geruhsames Wochenende
Oli

__________________
"Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuß. Innen- u. Staatsminister
01.05.2021 18:12 s.oli ist offline E-Mail an s.oli senden Homepage von s.oli Beiträge von s.oli suchen Nehmen Sie s.oli in Ihre Freundesliste auf
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